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Das PatenTicket

Das PatenTicket in Köln (2007-2009)PatenTicket - Etui

Modellhafte Mobilitätsdienstleistung für ältere Menschen durch Empfehlungsmarketing im ÖPNV

 

Im Rahmen des Projekts bieten die Kölner Verkehrsbetriebe ihrer älteren Stammkundschaft eine zusätzliche, dreimonatige Zeitkarte an. Dieses "PatenTicket" sollen sie an bekannte oder befreundete ältere Personen weiter reichen, die bislang den ÖPNV selten oder gar nicht nutzen. Während der dreimonatigen Probephase sollen die "Patenkinder" mit der Nutzung des ÖPNV vertraut gemacht und ein stärker multimodales Verkehrsverhalten soll somit angeregt werden.

 

Die abschließende Evaluation hat gezeigt, dass diese Marketing-Strategie geeignet ist, älteren Menschen die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel zu erleichtern, NeukundInnen zu gewinnen und die Kundenbindung zu erhöhen. 30 Prozent der Beteiligten "Patenkinder" hat sich nach der Projektphase entschieden, ein Jahresabonnement zu erwerben. Ein weiteres Drittel will öffentliche Verkehrsmittel in Zukunft häufiger nutzen.

 

  • Fachtagung am 12. März 2009 an der TU Dortmund "Busse und Bahnen für Ältere - mehr als nur Barrierefreiheit". Programm (1,1 Mb) und Vorträge der Tagung
  • Eine Darstellung des Konzepts und einen Überblick über die Ergebnisse finden Sie in: 
    Holz-Rau, Christian; Kasper, Birgit; Schubert, Steffi: Die Mobilität Älterer verbessern - mit dem PatenTicket.
    Empfehlungsmarketing für die Generation 60+ erfolgreich getestet. In: Der Nahverkehr, Heft 1/2 2009, S. 29-33
  • Abschlussveranstaltung für die Patinnen, Paten und "Patenkinder" am 21.8.2008 im Straßenbahnmuseum in Köln
  • Leporello zur Kommunikation mit den Patinnen, Paten und "Patenkindern" als pdf-Datei (414 kB)
  • Ein Projekt im Rahmen der Förderinitiative "Mobilität 21 - Beispiele für innovative Verkehrslösungen" unter www.m21-portal.de

 

Fördergeber: Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS)

 

Projektträger: TÜV Rheinland Consulting, Forschungs- und Entwicklungsmanagement - www.tuv.com

 

Das Forschungsprojekt ist eine Kooperation von des Fachgebiets Verkehrswesen und Verkehrsplanung, Fakultät Raumplanung der TU Dortmund und der Kölner Verkehrs-Betriebe AG in Zusammenarbeit mit K-DESIGN.

 

Kontakt: frankfurt [at] urbane-konzepte.de



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