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Elektromobilität

Akzeptanz, Nutzung und Wirkung von Pedelecs in der Region Rhein-Main

Elektromobilität gilt derzeit als Alternative für eine nachhaltigere Mobilität – aber werden diese neuen Fortbewegungsmittel auch von der Bevölkerung angenommen, was fördert aber auch was hemmt bei der Nutzung von Pedelecs? Welche Wege werden mit Pedelecs unternommen und welche Verkehrsmittel dabei ersetzt? Für wen eignet sich ein Pedelec und bei welchem Mobilitätsprofil ist der Nutzen eher begrenzt?

Gelungene Markteinführung und positive Resonanz der Erstnutzenden

Elektromobilität gilt als Alternative für eine nachhaltigere Mobilität –Voraussetzung ist, dass die neuen Fortbewegungsmittel auch von der Bevölkerung angenommen werden. urbane konzepte hat die Goethe-Universität Frankfurt, Fachbereich Humangeographie – Mobilitätsforschung, bei der sozialwissenschaftlichen Begleitung der Einführung von wenig-motorisierten E-Fahrzeugen im Rahmen der Modellregion Elektromobilität Rhein-Main unterstützt, welche vom BMWi und Land Hessen gefördert wird.

Die Untersuchungen der ersten Phase haben gezeigt, dass Pedelecs auf eine breite Akzeptanz bei den Nutzenden treffen und diesen ein neues Mobilitätsgefühl vermitteln, das mit positivem Nutzen für Gesundheit und Umwelt verkoppelt ist und eine Änderung im Modal Split bewirken.

Die Markteinführung von Pedelecs über den Multiplikator Arbeitgeber ist gut gelungen, eine weitere Marktverbreitung ist jedoch kein Selbstläufer. Insgesamt zeigte die Analyse im Rahmen der ersten Förderphase, dass trotz größerer Reichweite und guter Einsatzmöglichkeiten bei vielen alltäglichen Wegen nicht das Spektrum der unterschiedlichen Mobilitätswünsche alleine durch ein Pedelec abgedeckt werden kann, sei es aufgrund der Witterung, der Distanz oder wegen Transportanforderungen. Auch kann ein Pedelec nicht in allen Fällen das Fahrrad ersetzen, so dass bei vielen das Pedelec ein zusätzliches Fahrzeug im Fuhrpark darstellen würde, das für bestimmte Wege und Zwecke genutzt würde. Hemmnisse bei der privaten Anschaffung eines Pedelecs sind dementsprechend vorhanden, begründet vor allem durch den höheren Preis und ein fehlendes ganzheitliches Mobilitätskonzept. Als weiterführend dürfte die Einbettung von Pedelecs als alternative Fahrzeuge im Rahmen intermodaler Mobilitätsangebote angesehen werden. Wir hoffen, dass wir diese Fragen im Rahmen der zweiten Förderphase operationalisieren und beantworten können.

Die urbane konzepte GmbH hat die Goethe-Universität Frankfurt, Fachbereich Humangeographie – Mobilitätsforschung, bei der sozialwissenschaftlichen Begleitung der Einführung von wenig-motorisierten E-Fahrzeugen im Rahmen der Modellregion Elektromobilität Rhein-Main unterstützt, welche vom BMWi (Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie) und dem Land Hessen gefördert wird.

 

Kontakt: schubert [at] urbane-konzepte.de



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